Das Versuchstier des Jahres 2004:
Der Javaneraffe
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Der Javaneraffe
 Ein Leben in Freiheit
 Affenkultur
Primatenversuche
 Wo wird in Deutschland an Affen experimentiert?
 Welche Tierversuche werden mit Primaten durchgeführt?
 Der Fall Covance
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   Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Hessen e.V.

   Ein Leben in Freiheit

Javaneraffen (Macaca fascicularis) gehören, wie die bekannteren Rhesusaffen (Macaca mulatta) zur Gattung der Makaken (Macaca) aus der Familie der Meerkatzen. Javaneraffen sind etwas kleiner als Rhesusaffen, Weibchen sind ohne Schwanz 38-47 cm und wiegen 3-4 kg, Männchen kommen auf eine Länge von 40-55 cm und ein Gewicht von 5-7 kg. Sie sind in den tropischen Wäldern Südostasiens beheimatet.

Javaneraffen, auch Langschwanzmakaken genannt, sind hoch soziale Tiere, die in ihrem natürlichen Lebensraum in Familienverbänden von bis zu 100 Tieren leben. Sie können 30 Jahre alt werden und bewohnen 200 bis 400 Hektar große Territorien.

Javaneraffen verbringen den allergrößten Teil ihrer Zeit in den Baumwipfel, sind aber auch gute Schwimmer. Die enorme Palette tropischer Früchte, Sprossen und Blätter dient ihnen als hauptsächliche Nahrung, daneben verspeisen aber auch Insekten, Krebse und Vogeleier. Männliche Javaneraffen verbringen 45% ihrer Zeit mit Nahrungssuche und 13% mit der Nahrungsaufnahme. Wenn sie nicht mit dem Essen beschäftigt sind, pflegen sich die Tiere gern gegenseitig – so werden sie nicht nur lästige Untermieter im Fell los, sondern verstärken die sozialen Bindungen innerhalb der Gruppe.

Es ist niemals möglich, die ungeheure Vielfältigkeit ihrer Waldheimat in Gefangenschaft nachzuahmen - schon gar nicht in einem Labor.

 

Basierend auf Angaben von BUAV www.buav.org

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