Ein Leben in Freiheit
Javaneraffen (Macaca fascicularis) gehören, wie die bekannteren Rhesusaffen (Macaca
mulatta) zur Gattung der Makaken (Macaca) aus der Familie der Meerkatzen. Javaneraffen
sind etwas kleiner als Rhesusaffen, Weibchen sind ohne Schwanz 38-47 cm und wiegen 3-4 kg,
Männchen kommen auf eine Länge von 40-55 cm und ein Gewicht von 5-7 kg. Sie sind in den
tropischen Wäldern Südostasiens beheimatet.
Javaneraffen, auch Langschwanzmakaken genannt, sind hoch soziale Tiere, die in ihrem
natürlichen Lebensraum in Familienverbänden von bis zu 100 Tieren leben. Sie können 30
Jahre alt werden und bewohnen 200 bis 400 Hektar große Territorien.
Javaneraffen verbringen den allergrößten Teil ihrer Zeit in den Baumwipfel, sind aber
auch gute Schwimmer. Die enorme Palette tropischer Früchte, Sprossen und Blätter dient
ihnen als hauptsächliche Nahrung, daneben verspeisen aber auch Insekten, Krebse und
Vogeleier. Männliche Javaneraffen verbringen 45% ihrer Zeit mit Nahrungssuche und 13% mit
der Nahrungsaufnahme. Wenn sie nicht mit dem Essen beschäftigt sind, pflegen sich die
Tiere gern gegenseitig so werden sie nicht nur lästige Untermieter im Fell los,
sondern verstärken die sozialen Bindungen innerhalb der Gruppe.
Es ist niemals möglich, die ungeheure Vielfältigkeit ihrer Waldheimat in
Gefangenschaft nachzuahmen - schon gar nicht in einem Labor.
Basierend auf Angaben von BUAV www.buav.org |