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Alkoholforschung
Die Alkoholabhängigkeit des Menschen entsteht durch ein komplexes Zusammenwirken von genetischen Anlagen und Umwelteinflüssen und besitzt wie andere Substanzabhängigkeiten einen erheblichen Krankheitswert. Neben den fatalen individuellen Folgen für Alkoholkranke entsteht auch der Öffentlichkeit ein bedeutender volkswirtschaftlicher Schaden. Um dieser Problematik entgegenzutreten, wurde die Alkoholforschung - finanziert durch öffentliche und private Gelder – intensiviert.
Trotz der auch unter Forschern anerkannten Tatsache, dass Alkoholabhängigkeit eine einzig auf den Menschen bezogene Erkrankung ist, für die kein tierisches Analogon existiert, wird im präklinischen Bereich weiterhin unvermindert auf Tierversuche gesetzt. So werden in langdauernden und qualvollen Experimenten Effekte des Erbguts, Umgebungseffekte, deren wechselseitige Beziehung, molekulare Mechanismen und Möglichkeiten der pharmazeutischen Intervention untersucht.
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