Das Versuchstier des Jahres 2009:
Das Kaninchen
 Einleitung
 Aktuelles
 Zahlen 2007
 Kosmetik ohne Tierversuche
 Pyrogentest am Kaninchen bald Vergangenheit
 Wie Kaninchen leben
 In Freiheit
 Im Labor
 Kaninchenversuche und tierversuchsfreie Verfahren
 Herstellung und Qualitätskontrolle medizinischer Produkte
 Grundlagenforschung
 Giftigkeitsprüfungen (toxikologische Tests)
 Gentechnisch veränderte Kaninchen
 Kosmetika und Chemikalien
 Das können Sie tun
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  Einleitung

Seit 2003 ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen das „Versuchstier des Jahres“. Damit wollen wir die Tierversuche, die an einer bestimmten Tierart durchgeführt werden, öffentlich machen. Wir zeigen auf, welche Leiden den Tieren im Labor zugefügt werden, wie ihr Leben in Freiheit aussehen würde und welche Möglichkeiten zur Forschung ohne den Einsatz von Tieren bestehen.

Die beiden Vereine „Tierschutz Halle e.V.“ und „Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.“ – beide Mitglied im Bundesverband Menschen für Tierrechte – haben für 2009 das Kaninchen vorgeschlagen. Diesem Vorschlag ist die Jury des Bundesverbandes gefolgt und hat das Kaninchen zum Versuchstier des Jahres 2009 ernannt.

Foto: Free Animal Pix

Das Kaninchen ist das sprichwörtliche „Versuchstier“. Es wird u. a. in der Grundlagenforschung, für Medikamententests und zur Testung von Chemikalien eingesetzt. Zu trauriger Berühmtheit ist der Draize-Test gelangt, der an den Augen der Kaninchen durchgeführt wird und seit Jahrzehnten die Leiden der „Versuchstiere“ symbolisiert. Jedes Jahr leiden und sterben über 100.000 Kaninchen im Labor. Damit ist das Kaninchen nach Mäusen und Ratten das am häufigsten im Tierversuch eingesetzte Säugetier.

Unser Ziel ist, das Kaninchen und die Tierversuche an ihm durch die Ernennung zum Versuchstier des Jahres aus der Anonymität des Labors zu holen, den Blick darauf zu lenken und dazu beizutragen, diese Versuche abzuschaffen.