„Minischweine“
Die meisten Schweine, die in Tierversuchen eingesetzt werden, werden nicht speziell für diesen Zweck gezüchtet. Schweine werden in der Regel aus „Nutztier-“Haltungen zugekauft.
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Zum Teil werden jedoch auch extra für Tierversuche gezüchtete Schweine verwendet, sogenannte Minischweine.
Das „Miniaturschwein“
Die Nachfrage nach möglichst billigen und leicht zu handhabenden Schweinen für Tierversuche führte 1961 zur Züchtung des „Göttinger Miniaturschweins“, kurz Minipig genannt. Ausgangsrassen waren das „Minnesota Miniature Pig“ und das „Vietnamesische Hängebauchschwein“.
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Das Gewicht eines Miniaturschweins beträgt etwa 35 bis 70 Kilogramm je nach Rasse, die Höhe 40 bis 50 Zentimeter. Neben dem „Göttinger Miniaturschwein“ gibt es verschiedene Rassen, z. B. das „Wiesenauer Miniaturschwein“, der kälterobuste „Bergsträßer Knirps“, das in der früheren DDR gezüchtete „Lewe-Miniaturschwein“ und das von ihm abstammende „Berliner Miniaturschwein“. Die Größe des Schweins ging auf Kosten der Reproduktion: Während „Hausschweine“ im Durchschnitt zwölf Ferkel auf die Welt bringen, sind es beim „Miniaturschwein“ sechs Ferkel.
Weiterhin werden sogenannte „SPF-Schweine“ (SPF steht für „specific pathogen free“) gezüchtet. Bei diesen Tieren sollen Krankheitserreger wie bestimmte Bakterien, Viren und Pilze nicht auftreten. Die erste Generation dieser SPF-Schweine wird durch Kaiserschnitt geboren und isoliert von allen anderen Schweinen gezüchtet. Sie sollen den Anforderungen im Tierversuch ebenso entsprechen wie den gewünschten Wirtschaftlichkeitskriterien (schnelles Wachstum, wenig Futterverbrauch).
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