Das Versuchstier des Jahres 2012:
Die "Atherosklerose-Maus"
 Einleitung
 Exkurs Atheroskerose
 Einsatz gentechnisch veränderter Mäuse
 Grundprinzip der Gentechnik
 Herstellung gentechnisch veränderter Mäuse
 Erfolg der Genmanipulationen
 Knock-out Mäuse
 Die Maus in der Atheroskleroseforschung
 Zusätzliche Kritik
 Tierversuchsfreie Methoden
 Einfluss der Blutplättchen
 3D Ko-Kulturenmodell
 Endozellenkultur
 zirkul. Monozyten
 Arterien-auf-Chip-Modelle
 in silico
 Kinetische Modelle
 Kleine Einzeltests
 Literaturquellen
 Impressum
 Druckversion (pdf)

  
   Hauptseite

  Einleitung

Seit 2003 ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen das „Versuchstier des Jahres“. Damit sollen Tierversuche, die an einer bestimmten Tierart durchgeführt werden, öffentlich gemacht werden. Wir zeigen auf, welche Leiden den Tieren im Labor zugefügt werden, wie ihr Leben in Freiheit aussehen würde und welche Möglichkeiten zur Forschung ohne den Einsatz von Tieren bestehen.

Für das Jahr 2012 hat die Jury des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte die „Atherosklerose-Maus“ ausgewählt. Der Mitgliedsverein „Tierschutz Halle e. V.“ hatte diesen Vorschlag eingereicht. Mit der Atherosklerose-Maus wird zum ersten Mal ein gentechnisch verändertes Tier ausgewählt. Dafür gibt es gute Gründe.

Erstens ist die Maus das am häufigsten verwendete Versuchstier. Zweitens beruht der jährliche Anstieg der Tierversuchszahlen um gut 100.000 Tiere ganz entscheidend auf der Verwendung gentechnisch manipulierter Mäuse. Drittens zählt die Atherosklerose weltweit zu den häufigsten Todesursachen des Menschen.