Das Versuchstier des Jahres 2013:
Der Hund
 Einleitung
 Zahlen
 Der Beagle im Tierversuch
 1. Toxikologische Prüfungen
 2. als "Versuchstier" in der Parodontologie
 3. Der Beagle bei der Erforschung von Herz- und Gefäßkrankheiten
 Wissenschaftl. Wert der Langzeitstudien
 Kurzportrait Hund
 Quellen
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  Einleitung

Versuchstier des Jahres 2013: der Hund im Tierversuch Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ernennt in jedem Jahr ein „Versuchstier des Jahres“. Damit wollen wir Tierversuche, die an einer bestimmten Tierart durchgeführt werden, öffentlich machen. Wir zeigen auf, welche Leiden den Tieren im Labor zugefügt werden, wie ihr Leben in Freiheit aussehen würde und welche Möglichkeiten zur Forschung ohne den Einsatz von Tieren bestehen.

Foto: Dogs, Fotolia.com

Für das Jahr 2013 hat sich die Jury des Bundesverbandes dafür ausgesprochen, den Hund –und als seinen typischen Vertreter den Beagle –zum Versuchstier des Jahres 2013 zu ernennen. Wir wollen damit insbesondere auch die wissenschaftlichen Diskussionen der letzten Jahre zur Überflüssigkeit von Langzeittests mit Hunden, die von der EU-Verordnung 544/2011 zur Pestizidrichtlinie noch immer vorgeschrieben werden, hervorheben. Diese Diskussionen sind für uns ein zusätzlicher Anlass, um auf die Schmerzen, Leiden und Schäden dieser liebenswürdigen Tiere hinzuweisen.

Der Hund ist seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen. Er nutzt den Freund des Menschen zu verschiedensten Zwecken, als „Wach-“, „Hüte-“, „Jagd“- und „Polizeihund“, als Helfer behinderter Menschen und in Katastrophenfällen, einfach als Freund und Gefährte, im „Hundesport“ und in manchen Kulturen auch als Nahrung. Weil sie duldsam und robust und als „Meutehunde“ vor allem so verträglich gegenüber Artgenossen sind, werden reinrassige Beagles, aber auch Beagle-Mischlinge und Foxhounds, bevorzugt in Tierversuchen eingesetzt.

Nicht nur wegen der leichten Verfügbarkeit, der praktischen Größe und der leichten Handhabbarkeit setzen Wissenschaftler den Beagle gerne als Versuchstier ein. Es gibt rund 220 Erbkrankheiten aufgrund von Mutationen, die der Hund mit dem Menschen gemeinsam hat, nicht selten Krankheiten, die zum Beispiel mit dem Blutungsgeschehen wie Hämophilie zu tun haben (1).